Auf dem Weg zum Spezialisten - die Weiterbildung

Als Weiterbildung bezeichnet man sämtliche Bildungsmaßnahmen, die Fachkenntnisse vertiefen oder erweitern, nachdem erwachsene Menschen bereits eine erste Bildungsphase mit einem Berufsabschluss hinter sich gebracht haben. Soweit die Definition des deutschen Bildungsrates. Danach fallen also alle Kurse, Workshops oder weiterführenden Studiengänge darunter, die auf bereits bestehendes Wissen aufbauen.

 

Auf dem Weg zum Spezialisten - die WeiterbildungIn den meisten Fällen sind diese Kurse sehr praxisorientiert und haben mit langweiligem Frontalunterricht nicht das geringste zu tun. Zu den Methoden gehören etwa Coachings, Planspiele, Projektarbeit, aber auch Lernen durch Lehren, indem Unternehmen ihre Mitarbeiter als Dozenten ausleihen. Etwa jeder zweite Deutsche nimmt Umfragen zufolge gelegentlich oder regelmäßig an Weiterbildungsmaßnahmen teil. Entsprechend dicht ist der Markt mit Angeboten gepflastert. Grob lassen sie sich entlang zweier Kategorien sortieren.

 

1. Worauf zielt die Maßnahme ab?

 

Möglich ist es, dass die Fachkenntnisse erweitert werden oder die so genannten Softskills - also Teamarbeit, analytisches Denken oder Führungsqualitäten - trainiert werden sollen. In ersterem Fall arbeiten Unternehmen sehr oft mit Universitäten oder privaten Hochschulen zusammen oder schicken ihre Mitarbeiter auf Konferenzen zu relevanten fachlichen Fragen, wo sie Referate hören und die Ergebnisse anschließend mit Kollegen anderer Firmen zum Teil auch international diskutieren.

 

Hierunter fallen auch alle Angebote des so genannten Trainings-on-the-Job: Die Teilnehmer bekommen in Seminaren neue Inhalte - etwa zu Gesetzesänderungen - vermittelt, welche sie anschließend sofort in der alltäglichen Arbeit anwenden. Das Training von Softskills ist insbesondere in großen Konzernen alltäglich und soll die Persönlichkeit der Mitarbeiter dahin entwickeln, dass sie in der Lage sind, Verantwortung zu übernehmen, auf Menschen motivierend einzuwirken und in internationalen Kontexten Verhandlungen zu führen. Meist haben die Unternehmen dafür Verträge mit Beratern abgeschlossen.

 

2. Wie ist die Maßnahme organisiert?

 

Möglich ist, dass das Unternehmen mit jedem Mitarbeiter einen auf seine Persönlichkeit zugeschnittenen Bildungsplan vereinbart, um Schwächen zu kontrollieren und Stärken auszubauen. Hier haben die Mitarbeiter bei der Wahl der Inhalte ein Mitspracherecht, während der Ort der Weiterbildung durch den Arbeitgeber bestimmt wird, welcher die Weiterbildung auch finanziert. Demgegenüber stehen selbstorganisierte Maßnahmen, die der Mitarbeiter von sich aus wählt. Sofern der Arbeitgeber die Kosten nicht trägt, übernimmt die Arbeitsagentur in vielen Fällen einen Teil der Kosten.


Medienbetriebswirt

Im Laufe der letzten Jahrzehnte ist die Welt der Medien immer größer geworden. Dadurch ist die Branche an sich um einiges dynamischer geworden. Wer in der Medienbranche arbeitet, muss über das nötige Know-how verfügen, um die neuen Medien zu etablieren und alle Kanäle bedienen. Wer sich aus der Medienbranche weiterbilden möchte, kann sich beim Institut für Lernsysteme per Fernkurs zum „geprüften Medienbetriebswirt“ ausbilden lassen. Als Medienbetriebswirt ist man an der Schnittstelle zwischen Betriebswirtschaft und Medien tätig.

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